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Geschichte des Hauses


Geschichte des Hauses

Die Geschichte des Hauses Nr.4 St. Hugo 1799 erbaut

Haus Nr. 4 trug den Namen "St. Hugo und war ein Herrschaftslehen. Es wurde `99 unter dem Lehensträger Josef Grünacher erbaut. Josef Grünacher verstarb 1818, die Witwe Grünacher heiratete noch in dem selben Jahre den Schmied Damian Menner. Nach dem Tode seiner ersten Frau heiratete Damian Menner Katharina Knoll aus Sigmaringendorf und zwar am 3. Oktober 1849. Katharina Knoll hatte am 22. September 1849 das Gemeinde und Württ. Staatsbürgerrecht erworben. Damian Menner verstarb 1869 und seine Frau verkaufte am 19.9. 1882 ihre sämtlichen Liegenschaften an ihren Neffen Michael Feinäugle, der schon längere Zeit bei seiner Tante gearbeitet hatte. ( Die Mutter des Michael Feinäugle war eine Schwester der Katharina Menner).

Bildergalerie zur Geschichte des Hauses

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Neben dem Vorbehalt des Wohnungsrechtes und des Leibgedinges musste Michael Feinäugle 3000.- Mark bezahlen. Michael Feinäugle heiratete am 29. Januar 1880 die hiesige Bürgerstochter Edeltraut geb. Würth. Aus der Ehe entsprossen 10 Kinder, die jedoch zum größten Teil jung starben. Michael Feinäugle und auch sein Sohn Otto versahen lange Jahre vorbildlich das Mesneramt. Michael Feinäugle verstarb am 12.3.1930, seine Frau schon am 30.7. 1907 und der Sohn Otto am 13.6.1928.

Die Tochter Rosa heiratete am 9.12.1933 Mathäus Bauschatz aus Großrissen. Leider verlor der neue Hofherr am 7 März 1954 seine Frau Rosa durch allzufrühen Tod. Am 26.Juli 1956 verheiratete er sich wieder mit Maria Margarete geborene Schenz aus Schaiblishausen. Als letzte überlebende der Familie Feinäugle lebt bei ihrem Schwager Frl. Maria Feinäugle. Am 6. Dezember dieses Jahres (1961) kann die Unermüdlich, die mit ganzer Liebe am Elternhaus und an der Heimatscholle hing ihren 79. Geburtstag feiern. Möge Herr und Frau Bauschatz sich mit der hochbetagten Maria noch recht lange gesund und friedlich an dem netten Heim im Schmalzwinkel erfreuen und der gute Keller wie früher ein gutes Tröpflein liefern, daß alle Bewohner von St. Hugo noch recht lange bei Kräften bleiben. (Chronik aus dem Amtsblatt vom 7.Oktober 1961)

Im November 1984 haben Gerlinde und Willi Ruser das Anwesen erworben. Der früher Bürgermeister Walser hat das Haus in einem schwäbischen Gedicht beschrieben:

Im Schmalzwinkel dett unta
do stoht Haus Nr. vier
dett hot mer frühr scho trunka
an Most,besser als Bier

Denn scho dr alte Menner
und au dia Mesmerleut
dös wared no Mostkenner
und seelaguata Leut.

Heut duat dr Matthes walta
dett unta mit dr Frau
und d`Marie assa alta
hilft deana zwoina au.

Und s`Haus stoht scho Johrhundert
het gseah fu Pfrunga viel.
goscht nei, bist ganz verwundert
wia isches no stabil.

Es hot viel Menscha gseah
im Lauf fu Johr und Zeit
und hot seit seim Besteha
scho mancha Nama treit.

So stoht in eisrem Öatla,
wenn au nomma , gar so noi
doch wünsch i dass dös Wörtle
"Glück" bei ihm sei dahoi.